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Blühende Landschaft

Hier möchten wir Ihnen einige Tipps geben, was auch Sie zu einer insektenreichen Landschaft beitragen können. Denn nur wenn Biene und Co. etwas Blühendes finden, wird die Artenvielfalt erhalten bleiben. Das ist Naturschutz hautnah und ganz einfach. Wichtig ist, dass vom Frühjahr bis in den Herbst etwas zu sammeln ist.

Irrtümlicherweise sind bei weitem nicht alle Blumen und Blüten "insektentauglich" und bieten lediglich unseren Augen etwas Schönes. Das ist oft bei hochgezüchteten Zierpflanzen der Fall. Als einfache Regel gilt: Je ursprünglicher desto besser. Stark gefüllte Blumen weisen oft keine oder stark verkümmerte Nektarine auf.

Bienen auf HandDie einzelnen Pflanzenarten unterscheiden sich zudem noch sehr stark in ihrem Nutzen. Sie haben unterschiedlich viel Nektar oder Pollen. Die Nektarproduktion der einzelnen Pflanzen ist wiederum abhängig von der Tageszeit und natürlich vom Wetter. Durch die Form der Blüten, ist es nicht jedem Insekt möglich, an Nektar oder Pollen zu kommen. So haben sich einige Pflanzen auf »Lang- oder Kurzrüssel« spezialisiert. Die Vielfalt der Pflanzen spielt daher eine große Rolle.

Nektar ist wichtig, um Honigreserven aufzubauen und als Nahrung für die erwachsenen Insekten. Der Pollen ist in erster Linie der Energiespender für die Brut. Nur wenn beides ausreichend vorhanden ist, sind unsere Bienen gesund und können uns den köstlichen Honig schenken. Und nur dann können wir uns auch an einer Vielzahl von Schmetterlingen und Wildbienen erfreuen. Alle zusammen sind, durch ihre Bestäubungsleistung, der Garant für eine artenreiche Natur und gutes Obst.

Gerade in der heutigen Zeit, in der wir immer mehr auf Kosten der Natur Platz für unsere Belange in Anspruch nehmen, müssen wir nach Alternativen und neuen Wegen suchen, um zumindest einen Schritt weit in Einklang mit der Natur zu kommen. Mit wenig Aufwand und Einsicht ist es kein Problem unsere und die Interessen der Insekten unter einen Hut zu bekommen.

bluehende-landschaft.de

Allgemeine Tipps

  • Je natürlicher ein Garten, desto mehr Besucher. Lassen Sie auch »wilde Ecken« zu. Ein Rasen mit Blumen sieht schöner aus als eine "Grüne Wüste" – mähen Sie doch einfach seltener oder nur teilweise.
  • Wählen Sie pollen- und nektarreiche Alternativen zu Geranie, Forsythie und Co.
  • Verwenden Sie keine Pestizide. Bei ein paar Schädlingen kann man auch mal ein Auge zudrücken. Dort wo viel blüht sind die Nützlinge nicht weit. Ansonsten gibt es auch insektenfreundliche Alternativen zum Pflanzenschutz.
  • Hängen Sie Nisthilfen für Wildbienen auf – schnell selbst gemacht oder auch zu kaufen, z. B. bei www.schwegler-natur.de